Nachruf

Der Firmengründer GERHARD BELLMANN geb. 19.Mai 1924, ist am 22.März 2011 nach zweijährigen Altersleiden und -Krankheiten im Schlaf verstorben. Seinen 87. Geburtstag und noch mehr den 60. Hochzeitstag im Dezember 2011, hätte er sicher gerne gefeiert.

AUS SEINEM LEBEN
Eine Lehre machte er als Elektromotorenbauer. Im WK-II diente er im U-Boot. In seinem Hobby als Segler wurde er mit einigen Medaillen geehrt. Als Arbeiter bei Blohm&Voss bastelte er in seinem Hobbykeller in Hamburg-Altona u.a. an einer Heckenschere. Diese für Profis gedachte und als Bohrmaschinenvorsatz konzipierte Neuentwicklung wurde als DBGM (Deutsches Bundes Gebrauchsmuster) geschützt und in Serie selbst hergestellt. Mit den einverdienten Mitteln wurde nach und nach eine Werkstatt in angemieteten Räumen aufgebaut. Die Selbstständigmachung ist datiert auf den 1.Januar 1960. Binnen 8 Jahren kamen auch andere Kunden und Aufgabenstellungen zur „Mechanischen Werkstatt“ dazu. 1968 zog die Familie u. Werkstatt von Hamburg-Lurup auf das Land. Es wurde eine ehemalige Meierei gekauft, in der jemand versuchte, selbstständig Glasfaserbauteile herzustellen. Mit einem Werkzeugmacher aus dem Dorf arbeitete der Gründer alleine, bis der Sohn 1982 in HH seinen Werkzeugmacher-Meister gemacht hatte. Von da an kamen ein Schlossergeselle und ein Auszubildender hinzu. Am 1.Juli 1989 wurde die Betriebsübergabe amtlich. Noch bis zum 80. Lebensjahr half und bastelte er im Betrieb. Für das „Altenteil“ bot sich der Kauf des kleinen Nachbarhauses an. Dieses Haus sowie die ehemalige Meierei zuvor, hat er zum Grossteil alleine umfangreich renoviert und umgebaut. Er war ein ständig arbeitender oder konstruierender und somit materiell aufbauender Mensch. Seine Schaffenskraft, aber auch seine freundliche Hilfsbereitschaft wird unvergessen bleiben.

Ausbildungserfolg

Unsere beiden Auszubildenden „Feinwerkmechaniker Schwerpunkt Werkzeugbau“ haben am 10.07.2009 ihre vorzeitige Gesellenprüfung, beide mit Note gut/gut (Theorie/Praxis) bestanden. Der ältere ex-Lehrling (geb.82) und Schwiegersohn, hat nun heute einen zweiten Gesellenbrief. In seinem aktuellen Berufsschulabschlusszeugnis hat er die Traum-Durchschnittsnote 1,0 erreicht! Da beide Berufs-Junggesellen die Inhaber-Nachfolge bei TBW antreten sollen, ist das natürlich besonders erfreulich. Für den Sohn vom Inhaber, der wie der Vater auch, nur mit Hauptschulabschluss in die Lehre ging, ist es natürlich eine besondere Leistung, nicht nur vorzeitig, sondern dann auch noch die Ausbildung so gut abzuschliessen.

ETRIHA

Der Inhaber ist Miterfinder eines brandneuen Produktes. Der Gegenstand ist so genial und so notwendig, dass zu 99% jeder der davon erfährt, vom ETRIHA® begeistert ist. Auch wir, die Erfinder selbst, können nicht verstehen, dass es das nicht schon längst gibt (unser GLÜCK natürlich!). Es ist in etwa so eine Sache, wie die Einkaufswagensicherung mit dem Eurostück. Genial, wie auch doch irgendwie simpel! Die geniale Neuheit hat den Namen ETRIHA®, u.a. weil es ein Essen- und Trinken-Halter ist. Egal ob Linkshänder oder Rechtshänder, mit jeder Hand ist der ETRIHA® so zu halten, wie man am Besten mit seinem Essen und Trinken gerade umgehen möchte (einen Daumen zu haben ist von Vorteil, aber eventuell ist nicht einmal das Vorraussetzung).

Die Vermarktung ist in Gange, für Interessenten sind wir offen. Auf den Internetseiten www.ETRIHA.de und www.youtube.com ist mehr zu sehen. Eine Kontaktaufnahme kann bereits per „T.Bellmann (a_t) ETRIHA Pu nkt com“* erfolgen. In der Bildergalerie ist der ETRIHA® zu sehen bzw. zu bestaunen. *) Die SPAMgeschuetze Schreibweise bitte bei Bedarf in korrekter Weise verwenden.

Assistentin Direktion

Als „Assistentin Direktion“ ist unser „Ausbildungserfolg 2006“ wieder in der Firma, nun mit Abitur in der Tasche.

Unser Werkzeugmachermeister 2000 bis 2008 ist erneut (nach 6 Monaten) bei uns in Anstellung.

Ausbildungserfolg

Unsere Auszubildende hat ihre vorgezogene Gesellenprüfung mit „Theorie: sehr gut / Praxis: gut“ bestanden und ist zudem damit „1. LANDESSIEGER(in) 2006“; als „Feinwerkmechaniker(in)Fachrichtung Werkzeugbau“ geworden. Auch als „Die Tochter vom Chef“ keine Selbstverständlichkeit.

Der Inhaber in zweiter Generation (seit 1.7.1989) ist 1978 in Hamburg mit vorgezogener Prüfung (gut/sehr gut) auch schon 1. Landessieger als „Werkzeugmacher Fr.Formenbau“ geworden. Dann 3. Bundessieger 1979 (im Sonderurl. während der demotivierenden BW-Grundausbildung) und 1983 Werkzeugmachermeister vor der Handwerkskammer zu Hamburg mit gut/gut.